LEONHARDSPLATZ 22, 70182 STUTTGART

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Was Sie im alten

KÜNSTLERTREFF

bis zum Umzug in den

Kunstbezirk

verpasst haben!

 

Januar/Februar 2006

 

Arno Piroud

präsentierte seinen

EROTIK PARK

 

Eröffnet wurde am Mittwoch, den 11. Januar 2006 um 19.00 Uhr im Künstlertreff am Leonhardsplatz, und zwar mit einer Werkeinführung durch Bernard Bessières, Direktor des Instituts francais de Stuttgart.

Die Ausstellung lief bis zum 9. Februar 2006 und war geöffnet mittwochs bis freitags von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr sowie nach Sonder-Terminsvereinbarung über 0171-3328550.

Entsprechend seines Selbstverständnisses als Designer des bürgerlichen Raums gilt das Interesse Arno Pirouds dem Bürger der Stadt, der Teil seiner Umwelt ist und deren kleinste Veränderungen er wahrnimmt. Durch ephemere, also flüchtige, vorübergehende und nicht dauerhafte Skulpturen oder Installationen macht der Künstler eben diese Veränderungen oder schlichtweg das Unsichtbare kurzzeitig sichtbar.

Seine Ausstellung Erotik Park reagiert - wie vom Titel suggeriert - auf die Prostitution in unmittelbarer Umgebung der Galerie.

Anlässlich der Vernissage präsentiert Arno Piroud seinen Katalog Saga-cité, der im Rahmen seines Stipendiums in Stuttgart entstand. Die Ausstellung war hinsichtlich Thema und Präsentation durchaus umstritten.

Arno Piroud (geb. 1974)

 

studierte an der Ecole des beaux-arts in Lyon und am College of Arts in Birmingham. Zu seinen wichtigsten Ausstellungen zählen : 2003 Un ange passe, eine Installation im Rahmen der Biennale von Lyon, und 2004 Saveurs internationales in der Galerie BF15 (Lyon). 2005 war er Kurator der kollektiven Ausstellung "Enter your dreams" am Institut d'art contemporain von Villeurbanne und präsentierte eine gleichnamige Installation.

Was es in Lyon so alles gab, sehen Sie hier

 

 

22.07. bis 14.08.2005

Hans-Joachim Hochradl

Malerei und Zeichnungen

Hans-Joachim Hochradl wurde 1954 in Wendlingen geboren. Der Künstler kann auf zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland zurückblicken, seine Arbeiten sind in öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten, 1998 wurde er mit dem dreijährigen Atelierstipentium des Landkreises Esslingen ausgezeichnet.

Hochradls Ölgemälde zeichnen sich durch einen dramatischen und unmittelbaren Gestus aus, In einem weitgehend intuitiv geprägten Schaffensprozess arbeitet sich der Künstler durch einen vielschichtigen Bildaufbau hindurch, bis er zur "Endaussage" seiner spannungsreichen abstrakten Kompositionen gelangt. Um dem Betrachter Raum für eigene Assoziationen zu lassen, tragen diese komplexen und verdichteten Malereien ganz bewusst keine Titel.

Ausstellungseröffnung war am 22.07.2005 im Künstlertreff.

Die zahlreich erschienenen Besucher

erlebten einen interessanten Sommerabend im Künstlertreff und folgten zunächst der Werkeinführung, die von Florian Stegmaier, Städtische Galerie im Kornhaus Kirchheim/Teck,

einfühlsam und einleuchtend besorgt wurde.

Danach überprüften sie beschwingt mit dem einen oder anderen Glas Rotwein und gestärkt durch Brezeln, ob sie die Assoziationen von Hochradl in der Stegmaierschen Interpretation nachvollziehen konnten. Dabei ergab sich manch anregendes Gespräch und sehr viel gute Laune.

Manche hatte ganz schnell ihr Lieblingsbild gefunden und freute sich der dreidimensionalen Tiefenwirkung.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 14. August 2005 und ist geöffnet mittwochs bis freitags von 17.00 bis 19.00 Uhr

und nach Sondervereinbarung über 0171-3328550.

 


Weihnachtsausstellung des Förderkreises

Andreas Welzenbach

MEERSCHWEINCHEN

Neue Holzskulpturen.

Eröffnet wurde am 9.12.04 unter lebhaftem Interesse der zahlreichen Besucher.

Die Ausstellung läuft bis zum 21.01.2005 und ist mittwochs bis freitags von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr geöffnet - sowie nach Vereinbarung.

 

Der in Aalen geborene und heute in Tübingen heimische

Andreas Welzenbach

stattet seine Holzskulpturen oft mit bissigem Witz aus.

Dieses Mal hat es ihm offensichtlich die Umgebung - Stuttgarts Rotlichtviertel - angetan:

Doch sollte man sich nicht zu früh freuen.

Das Grauen ist nah. Es lauert bereits im Obergeschoss. Sehen Sie selbst nach!

Was ist nur mit den vormaligen Lustobjekten geschehen?

 

 

 

 

 


Eun-Joo Shin

Weihnachtsausstellung 2003-2004

 

 

Ich - in Bewegung

Selbstportraits 2000 - 2003

 

Eröffnet wurde unter reger Publikumsanteilnahme am Dienstag, den 16. Dezember 2003.

 

Nach Begrüßung durch den Vorsitzenden des Förderkreises P. Hoffmann führte Herr Wolfgang Heger von der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart in das Werk von Eun-Joo Shin ein. Unten ist der Vortrag von Herrn Heger zusammengefasst - er ist lesenswert. Letztlich geht es um die Frage, was die sichtbare Wirklichkeit ist - und da ist man ganz schnell bei Platons Höhlengleichnis.

 

Die 35-jährige Künstlerin, die aus Korea stammt, präsentiert im Rahmen der Weihnachtsausstellung des Künstlertreffs Arbeiten, die den herkömmlichen Begriff des „Selbstportraits" sprengen.

Eun-Joo Shin ist Absolventin der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart und reüssierte bereits im Jahr 2000 im Rahmen der viel beachteten Ausstellung „Junge Kunst" in Stuttgart.

 

 

Die Ausstellung läuft noch bis zum 23. Januar 2004.

 

Öffnungszeiten:

Mi., Do., Fr. 17.00 - 19.00.

 

Am Freitag, den 23.Januar 2004 findet ab 20.00 Uhr eine Finisage statt, zu der ebenfalls alle herzlich eingeladen sind.

 

Hier die Textfassung des Vortrags von Wolfgang Heger:

Wellen der Veränderung oder die "Fremdheit" im Selbstbildnis

Traditionell galt das Bild als eine Art Spiegel, als Wiedergabe der sichtbaren Welt,

ein Medium das quasi mit der Verdoppelung der Wirklichkeit arbeitete. Das Selbst-bildnis war so gesehen eine Art Spiegelbild der abgebildeten Person. 

Dabei gibt es allerdings keine hundertprozentige Identität der Abbildung mit der sichtbaren Wirklichkeit - selbst im Realismus nicht - denn immer finden sich im Kunstwerk zugleich auch persönliche Erfahrungen oder Haltungen zur Welt.

Eun-Joo Shins Selbstbildnisse sind zunächst irritierend, man erwartet vom Porträt noch immer einen gewissen Wiedererkennungseffekt und manche Bildnisse von Shin leisten das auch, doch um bloße Identifikation, um Zuschreibung von Person und Bild geht es letztlich nicht. Eun-Joo Shin malt ja keine Passfotos. Shins Köpfe werden meist nicht statisch, sondern in heftiger Bewegung und stark verschwommen gezeigt. Kein Abbild also, sondern eher eine Maske.

 

Malerei kann seit der Erfindung der Fotografie keine >dokumentarische< Momentaufnahme mehr sein. Das spürte Marcel Duchamps bereits um 1912 und stellte einen "Akt, eine Treppe hinabsteigend" dar. Eun-Joo Shins Malerei beinhaltet jedoch mehr als eine Beschreibung von Bewegung, es ist vielmehr eine Innenschau, die durch Bewegung symbolisiert wird. Der Ausdruck, die Mimik steht für menschliche Regungen und zugleich für die Maskenhaftigkeit unseres Seins, für ein unbekanntes "Dahinter."

Eine eigentümliche visuelle Wirkung haben diese unterschiedlichen Gemütszustände und so dokumentiert Eun-Joo Shin tiefste Schichten der Wahrnehmung.

 

Dabei geht es nie um Selbst-Inszenierung, die nüchterne Beobachtung des Selbstim Raum steht im Vordergrund. Es ist der Versuch, nicht nur einen Ausschnitt, einen eingefrorenen Moment zu zeigen, sondern der fortwährenden Bewegung des Menschen in der Zeit Rechnung zu tragen.

 

Unsere physische Erscheinung ist in Wahrheit tatsächlich ja nicht stabil, ist nicht konstant, sondern flüchtig. Körperkonturen, -haltungen, die gesamte Persönlichkeit, all das ist der Veränderung unterworfen.

Wir sind Kinder, wir sind junge Menschen, wir sind erwachsen, wir werden alte Menschen, Greise. Wir unterliegen Stimmungsschwankungen, erleiden Angst oder haben Freude. Wer oder was ist dann die Einheit im "Ich", wenn wir uns täglich unmerklich ändern?

Wer sind wir? Sind wir lediglich eine Schnittmenge aller Möglichkeiten, die wir dann Person nennen? Ist das, was wir Person nennen nur ein vereinbarter Kontext, um Ordnung in unsere zerrinnenden "Ich"-Vorstellungen zu bringen?

So gesehen zeigt uns Eun-Joo Shin die Wellen der Veränderung in der „conditio humana."

Um die existenziellen Wahrheiten, die alle Menschen verbinden, machen wir uns im Alltag allerdings nur wenig Gedanken.

Eun-Joo-Shin zeigt diese Selbst-Bildnisse nicht zufällig im Rotlichtbezirk von Stuttgart. Denn: es ist ein interessanter Ort, um über Begierden, Vorstellungen, über Erwartungshaltungen, über unausgesprochene Unterstellungen, über Geschlechterrollen und Vorurteile nachzudenken.

 

Man macht sich leicht ein „verfestigtes" Bild vom Menschen, von Männer- und Frauenrollen, von Nationalitäten.

Eun-Joo Shins Selbstbildnisse blicken aus dem Fenster wie Prostituierte, die auf einen Freier warten. Das ist einfach und komplex zugleich.

Shin stellt sich die rhetorische Frage, ob den Betrachtern, den "Augenfreiern" auch gefällt, was Sie aus diesen Bildern anblickt?

Rhetorisch ist die Frage deswegen, weil Eun-Joo Shin ganz genau weiß: es sind auf jeden Fall andere Bilder, als jene, die wir uns gewöhnlich von Menschen

machen, anders als jene Bilder und Vorstellungen, die wir so oft gedankenlos konsumieren. Es geht in ihrer Arbeit gerade nicht um die Befriedigung von Augenlust, sondern um das Drama, das Menschsein bedeutet. Es sind Körper-Bilder, Seelen-Bilder, Erinnerungs-Bilder, die dem klassischen Selbst-Bildnis eine neue Dimension hinzufügen, dem folgend, was C.G. Jung meint, wenn er schreibt:

"die Symbole des Selbst entstehen in der Tiefe des Körpers."

Eun-Joo Shins Spiegelblicke werfen uns eben nicht auf die Augen-Blicke der menschlichen Eitelkeit zurück, sondern sie dehnen Körper und Zeit und zeigen wie die Zeit am Körper arbeitet, es ist geradezu eine Verschmelzung des "Ichs" mit der Zeit.

Genau dieses Drama, das wir alle unmerklich erleben, wird uns dann doch als "Spiegel" vor die Augen gehalten.

Dieses Ich, das Eun-Joo Shin uns in ihren Selbstbildnissen zeigt ist nichts weniger als eine Selbst-Bespiegelung, denn:

Wir sind mit im Bilde.

Wolfgang Heger

 

 


 

 

 

Robert Förch

Kleine Werkschau

 

 

Eröffnet wurde am 22.Juli 2003 im Künstlertreff. Trotz heißen Wetters kamen sehr viele und blieben lange. Frau Förch las ein paar Passagen aus Texten von Herrn Prof.Förch und die Stimmung war blendend. Die Bilder passen zu einem warmen Sommerabend.

 

Hier sehen wir den Künstler, vor einem der Bilder.

 

Und hier seine Frau nach der Lektüre.

 

 

Die Ausstellung läuft bis zum 14.08.2003. Sie ist mittwochs bis freitags von 17.00 bis 19.00 Uhr geöffnet sowie nach telefonischer Absprache.

 

Was Sie über unseren Künstler wissen sollten:

Robert Förch

1931 geboren in Künzelsau

lebt in Stuttgart.

1951-55 Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart, Freie Grafik bei Karl Rössing

1953-58 Studienstiftung des Deutschen Volkes

1955-58 Studium der Anglistik an den Universitäten Tübingen, Bongor, Dublin

1958 erstes und zweites Staatsexamen für Kunsterziehung

1961 Rompreis Villa Massimo

1962-90 Leiter der Klassen für Zeichnen und angewandte Graphik JGS Stuttgart

1971 Studienprofessor

Mitglied im Künstlerbund Baden-Würtemberg und der Secession München.

 

Förch machte zusammen mit seinem Lehrer Karl Rössing und zeitgleich mit Picasso in den 50er-Jahren den Linolschnitt salonfähig.

Mittlerweile zählt er zu den ganz Großen dieser malerischsten aller Hochdrucktechniken.

 

Seine Motive findet er in natürlich oder durch Menschenhand strukturierten Landschaften oder in durchkomponierten Häuserzeilen bzw. Fensterbildern.

 

Auffällig ist, dass der Mensch in Förchs Bildern fast scheu in den Hintergrund tritt.

 

Seit 1994 experimentiert Förch auch im Prägedruck.

 

 

 

Sommerausstellung des Förderkreises

 

von und mit

S. MESSERSCHMIDT.

"mitten im Herzen"

oder:

Die kreatürlich-triebhaften und naturhaften Seiten im Menschen und das Geheimnis von Evolution und Wachstum in der Natur.

 

Rauminstallation im Künstlertreff

vom 25. Juli bis zum 30. August 2002.

Achtung Zusatzveranstaltung:

Am Donnerstag, den 29.08.02 findet ab 20.00 Uhr im Künstlertreff eine

Finissage

zur Ausstellung statt - Begrüßung durch Eva-Marina Froitzheim. Interessenten sind herzlich willkommen.

Zur Eröffnung am Donnerstag, den 25. Juli 2002 fanden sich zahlreiche Interessierte ein, die nicht enttäuscht wurden. Sie konnten im Erdgeschoss über den weichen Rasen mit den Liebesknochen zur Stachelcouch wandeln oder sich im Obergeschoss vom Rot und Grün an den Wänden gefangen nehmen lassen. Gefallen hat es allen.

Die Ausstellung läuft bis zum 30.08.02 und ist mittwochs bis freitags von 17.00 bis 19.00 Uhr sowie nach Sondervereinbarung geöffnet.

 Der Künstlertreff hat für diese Ausstellung sein verwaschenes Weiß eingetauscht gegen ein ROT, das nicht beunruhigend wirkt, aber auch nicht beruhigt und das von Urwelttieren bevölkert zu sein scheint.

Das Erdgeschoss wirkt wie ein surreales Wohnzimmer oder wie eine Gartenbank, die mitten in einem wilden Traum abgestellt wurde und dazu diese Musik.....

Wie Eindringlinge aus einer fremdem Welt wirken die Latex-Objekte. Organoide, biomorphe Gebilde mit Noppen, Ein- und Ausstülpungen, fremdartig und faszinierend zugleich, lösen im Betrachter widerstreitende Gefühle des An- und Abgestossenseins aus. In Gestalt und Beschaffenheit erinnern die Gebilde an Naturformen, an Zellen und biologische Mikrostrukturen, an Organe, sie wecken Assoziationen an das Tier- wie Pflanzenreich.

 

Das Werkmaterial der ehemaligen Studentin der Karlsruher Kunstakademie ist Latex. Dieses zähe, elastische Material erlaubt es, jede plastische Idee in eine Form zu überführen. Im getrockneten Zustand besitzt das Material eine hautähnliche Beschaffenheit, die den Objekten Glaubwürdigkeit verleiht. Durch die Tatsache, dass es sich um Hohlformen handelt und durch die artifizielle Farbigkeit, meist grellem Neongrün und Rot, geben sich die Naturmetamorphosen als Kunst-Gegenstände und plastische Erfindungen zu erkennen.

 

Für den Künstlertreff am Leonardsplatz hat Susanna Messerschmidt eine ortsbezogene Installation über beide Etagen des Hauses entwickelt. „Mitten im Herzen", so der Titel der Installation, entstand auch mit Blick auf die besonderen Gegebenheiten dieses Stuttgarter Viertels, in dem so gegensätzliche Bereiche wie Prostitution, Kultur und Kirche in direkter Nachbarschaft bestehen.

 

Ein grellgrüner Kunstrasen im Erdgeschoß führt in ein ‚Séparée', zu einem mit Noppenlatex überzogenen Sofa. Der Rasen ist mit knorpelartigen milchig-rosafarbenen Latexobjekten, sogenannten „Liebesknochen", übersät. Ein aus mikrobiologischen Klein-Strukturen bestehender Vorhang trennt die beiden Bereiche, lädt den Betrachter aber zum Durchgang ein. Im oberen Stockwerk hängen - farblich komplementär &endash; organische bis obszön wirkende grüne Objekte an einer in einem schwülstigem Rot gestrichenen Wand. Zu den Öffnungszeiten der Ausstellung ertönen in der Strasse über Lautsprecher Auszüge aus Bachs Hochzeitskantaten. Der dazugehörige Text erscheint auf einer Folie im Fenster. Wie eine Membran markiert er den Übergang vom Außen- in den Innenraum und bezeichnet das Generalthema der Ausstellung: Eros, die vielgestaltige Liebe.

 

In der antiken Philosophie ist Eros das beherrschende Lebensprinzip in der Natur und in allen menschlichen Lebensbereichen. Der Gott Eros ist sowohl die Verkörperung der Liebe zur Weisheit, zum Glaube wie der geschlechtlichen Liebe.

 

Die partiell von außen einsehbare Installation spielt mit Bezug auf diese Konzeption des Erosbegriffs in subtiler und ironischer Weise auf die gegensätzlichen Lebensbereiche im Viertel an. Sie focussiert die gemeinsame Wurzel, Eros, als treibende Kraft.

 

Mit ihrer gleichermaßen lustvollen, frivolen wie amüsanten Inszenierung hat Susanna Messerschmidt einen ebenso naturnahen wie synthetischen Ort geschaffen, in dem sich die Bandbreite der Liebe von lustbetonter Energie bis zu ihren alltäglichen und trivialen Abschattierungen aufspüren läßt.

 

Nicht immer haben im Alltag Lust und Liebe den nötigen Raum zu ihrer Entfaltung. Deshalb lädt die Installation mit ihrer vitalen Präsenz und Gegenwart auch dazu ein, diesen lebensnotwendigen Impuls unseres Lebens über die Objekte und deren Inszenierung wieder hautnah und sinnlich direkt zu erleben. (Eva-Marina Froitzheim).

Mehr zu Susanna Messerschmidt finden Sie HIER.


 

Die Weihnachtsausstellung 2001/2002

von

Susanne Günther

Die Ausstellung überzeugte mit lebhaften freundlichen Farben in grauer kalter Winterzeit. Sie wärmte den Betrachter über die Augen und wird allen in bester Erinnerung bleiben.

 


Full House

im Oktober/November 2001

 

Eine Gruppenausstellung von und mit u.a.

Ulli BERG

 

Wolfgang KIENLE und Alfons KOLLER

 

 

Die Ausstellung im Oktober - November 2001 war ein Erfolg.

Man stand bis auf die Straße.


 

 

 Seung Hee Baik

und

Alberto Fiorin

PIU und O MENO

Wer stellt den Würfel auf den Tisch ?

oder:

Was ist in der Schreibtischschublade ?

Antworten auf diese Fragen erteilte Prof. Spagnulo bei der Eröffnung am 22.Juli 2000 um 19.00 Uhr im K-Treff. Die trotz Wärme und Bohnenviertel-Fest Erschienenen erfuhren in einwandfreiem Italienisch, das kongenial übersetzt wurde von Herrn S., alles über den besonderen Reiz der Materie, die sich in jedem Stoff anders anfühlt und die immer wieder entdeckt werden muß.

Spanuglo brachte den Zuhörern rüber, dass es soviele Sehweisen gibt wie Menschen (mindestens).

und dass Nichts so ist oder bleibt wie man denkt oder meint zu denken.....

Ist das Ei ein Ei oder ein Würfel der nächsten Generation?

Hinterher half der Rotwein und noch später die Stones-Kapelle am Parkhaus in der Rosenstraße. Aha.


eine eher düstere Schau - nicht unbeeindruckend

die Stuttgarter Zeitung berichtete nicht uninteressiert:

und davor:

 SUMIKO SHOJI

und

BARBARA ARMBRUSTER

PLASTISCHE ARBEITEN - ZEICHNUNGEN

Fazit: Ging so.


Davor war wilder:

 


Die Weihnachtsschau 99/00 (bis 14.01.00) war schrill:

 

 Was sollte man dazu sagen, wie es beschreiben? Eine eigenwillige Fingerübung über den Zusammenhang von Absagen und Arznei, von Arznei und Pinselhaltung, von Pinselhaltung und Absagen - alles klar?

Die Ausstellung war bei der Eröffnung gut, ansonsten mäßig besucht. Seit der Ausstellung verfügt der Künstlertreff über einen Rechner (und einen Schatzmeister mit eckigen Augen

 
und davor gab's Engel:

 

 

Almut Wöhrle-Ruß

Malerei und Druckgrafik

22.11. bis 16.12.99

Die Ausstellung kam außerordentlich gut an. Die Künstlerin konnte zahlreiche Werke verkaufen. Fein.



 Wie alles so kam